Zerkleinerungstechnik

British Rema bietet eine Reihe von Zerkleinerungs-maschinen und Micronizern, Mahlanlagen und Feinprallmühlen, die die anspruchvollsten Spezifikationen punkto Partikelgrõße und Korngrõßeverteilung erfüllen. Produktanwendungen reichen von der Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen in Pulverform über Feinchemikalien bis zu Erzaufbereitungsanlagen.

Luftstrahlmühlen und, Feinprallmühlen (oder „Jet Mills“) werden zum Feinmahlen verschiedener Materialien benutzt, insbesondere, wenn das Ausgangsmaterial bereits relativ fein ist. Zur Zerkleinerung des Materials wird bei dieser Technik der Aufprall eines Teilchens auf ein anderes Teilchen eingesetzt. Es gibt zwei Kategorien von Mühlen: a.) Spiralstrahlmühlen, die häufig für pharmazeutische Anwendungen eingesetzt werden, weil sie keine bewegten Teile haben, b.) Gegenstrahlmühlen, die sich für für härtere Materialien eignen und mittels eines schnellaufenden Rotors klassieren.

Rotierende Feinprallmühlen, auch Schlägermühlen gennant, nutzen schnelllaufende Laufräder mit Anströmgeschwindigkeiten an der Rotorspitze von bis zu120 m/s. Die Zerkleinerung erfolgt durch den Aufprall der Pulverteilchen auf die rotierenden und fixierten Schleifflächen.  Feinprallmühlen werden in der Regel für weichere Materialien  bis zu einer Mohshärte von 3 eingesetzt. Wenn Härte und Korngröße sich innerhalb ihrer Leistungsparameter bewegen, kann die Feinprallmühle eine im Betrieb sehr preiswerte Lösung für verschiedene Anwendungen sein. 

British Rema bietet auch eine Stift- oder Klassiermühle, die nach den Betriebsprinzipien der rotierenden Feinprallmühle funktioniert. Diese Mühle bietet die Feinmahlung in zwei Betriebsstufen mit integriertem Sichter für exakte Kornbegrenzung.  Durch die erneute Einspeisung von Partikeln mit Übergröße lassen sich kleinere Korngrößen als mit einer herkömmlichen Schlagprallsmühle erzielen.

Kugelmühlen und andere Trommel oder Taumelmühlen, wie beispielsweise Rohr- und Stabmühlen, bestehen aus einem zylindrischen Mantel, der sich langsam um eine horizontale Achse dreht. In den Mantel wird ein Schleifmittel gegeben (z.B. Kugeln aus Keramik oder Stahl) und anschließend das zu mahlende Material. Kugelmühlen werden in der Regel in den Erz-, Mineralien-, Farben- und Chemieindustrie verwendet. Sie können für einen kontinuierliche Betrieb ausgelegt sein (Materialzufuhr an einem Ende, Materialaustritt am anderen) oder für kleinere oder nicht kontinuierlich anfallende Mengen auf einen chargenweisen Betrieb ausgelegt sein.